Mockup für Re-Use-Stahlbeton-Bauteile
Im Forschungsprojekt re:concrete wurde ein 1:1-Mockup für Re-Use-Stahlbeton-Bauteile errichtet, um deren zukünftigen Einsatz in Garagen zu erproben. Ziel ist es, Baustoffe länger im Kreislauf zu halten und nachhaltige Bauweisen weiterzuentwickeln.

Platten auf LKW
© einszueinsarchitektur

Platten versetzen
© einszueinsarchitektur
Im Rahmen des Forschungsprojekts re:concrete wurde ein Mockup für Re-Use-Stahlbeton-Bauteile errichtet. Der 1:1-Testaufbau veranschaulicht, wie bereits verbaute Elemente künftig als tragende Bauteile in Garagen eingesetzt werden können und ermöglicht eine realitätsnahe Prüfung von Einbau, Anschlussdetails und Nutzung. Wir beteiligen uns aktiv an diesem Projekt, um Wissen und Erfahrung zu sammeln und neue Wege für eine zukunftsorientierte, nachhaltige Bauweise zu erproben.
Durchgeführt wird das Projekt von einszueins architektur und materialnomaden. Ziel ist es, bereits verbaute Stahlbeton-Bauteile wieder in neue Konstruktionen zu integrieren, statt sie zu entsorgen. So können mineralische Baustoffe länger im Kreislauf bleiben und der Bedarf an neuer Produktion sinken. Dabei wird ein klarer Ablauf untersucht – vom Rückbau über die Re-Zertifizierung und den Transport bis hin zum Wiedereinbau – und entlang dieser Schritte werden auch CO₂-Emissionen, Energieaufwand und Kosten mitbetrachtet.
Gefördert wird das Projekt durch aws Building(s) Tomorrow, eine Initiative des Austria Wirtschaftsservice (aws), die Innovationen für einen nachhaltigeren und kreislauffähigen Bau- und Gebäudesektor unterstützt.


